Lexikon
Auditprogramm
Das Auditprogramm ist der übergeordnete Rahmen, der festlegt, welche Audits in welchem Zeitraum, mit welchen Zielen und Ressourcen stattfinden.
Stand: Oktober 2026
Während der Auditplan ein einzelnes Audit beschreibt, bündelt das Auditprogramm alle Audits eines Zeitraums, meist eines Jahres oder eines Zertifizierungszyklus. Es beantwortet die Frage, was überhaupt geprüft wird und wie oft.
Typische Inhalte eines Auditprogramms:
- Ziele des Programms, zum Beispiel Wirksamkeit des Systems oder Erfüllung von Kundenforderungen,
- Prozesse, Standorte und Abteilungen mit Terminen,
- Häufigkeit, die sich an Risiko, Bedeutung und früheren Ergebnissen orientiert,
- Auswahl und Einsatz der Auditoren,
- Kriterien zur Bewertung des Programms selbst.
Ein bewährter Ansatz ist, risikoreiche oder auffällige Bereiche öfter zu prüfen als stabile. Nach jedem Zyklus sollten die Ergebnisse in die Managementbewertung einfließen, damit die Leitung das Programm anpassen kann.
Die Norm ISO 19011 beschreibt die Programmsteuerung als eigenen Kreislauf. Eine praktische Anleitung für kleine Organisationen bietet die Seite zum internen Audit.
Stand
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