Lexikon
Auditplan
Der Auditplan beschreibt für ein einzelnes Audit, wann welche Bereiche, Prozesse und Gesprächspartner geprüft werden.
Stand: Oktober 2026
Ein Auditplan wird vor dem Termin erstellt und mit der zu auditierenden Organisation abgestimmt. Er sorgt dafür, dass die richtigen Personen zur richtigen Zeit verfügbar sind und das Audit nicht an organisatorischen Details scheitert.
Üblicherweise enthält der Plan:
- Ziel, Umfang und Auditkriterien,
- Datum, Ort und Dauer sowie Uhrzeiten für Eröffnungs- und Abschlussgespräch,
- die Namen der Auditoren und des Lead Auditors,
- eine Zeitleiste mit Prozessen oder Standorten und den vorgesehenen Ansprechpartnern,
- Pausen und Reservezeiten.
Der Plan ist kein starres Drehbuch. Ergibt sich im Gespräch ein Hinweis auf ein Problem, kann der Auditor die Reihenfolge ändern, sollte die Änderung aber dokumentieren. Bei Zertifizierungsaudits wird der Plan häufig mehrere Tage vorher verschickt, damit die Organisation widersprechen kann, etwa wegen Betriebsferien oder Schichtwechseln.
Aus dem übergeordneten Auditprogramm ergibt sich, welche Audits überhaupt einen Plan benötigen. Vorlagen und Tipps stehen im Bereich Audit.
Stand
Inhalt abgeglichen mit dem DAkkS-Register (Stand Oktober 2026); Audit-Net bewertet keine Stellen und prüft keine Zertifikate. So arbeiten wir
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