Zum Inhalt springen
Audit-Net

Lexikon

Prozesslandkarte

Eine Prozesslandkarte zeigt auf einer Seite, aus welchen Prozessen eine Organisation besteht und wie sie zusammenwirken.

Stand: Oktober 2026

Meist wird sie in drei Ebenen gegliedert:

  • Führungsprozesse: Strategie, Planung, Managementbewertung.
  • Kernprozesse: Alles, was direkt zur Leistung für den Kunden beiträgt, vom Angebot bis zur Auslieferung.
  • Unterstützungsprozesse: Einkauf, Personal, IT, Instandhaltung und Ähnliches.

Die Karte beginnt links häufig mit den Kundenanforderungen und endet rechts mit der Kundenzufriedenheit. Pfeile zeigen Schnittstellen. Details einzelner Abläufe stehen in Prozessbeschreibungen oder Flussdiagrammen darunter.

Die Norm verlangt keine Karte als solche. Sie verlangt, dass die Organisation ihre Prozesse und deren Wechselwirkungen bestimmt, und die Karte ist die übliche Antwort darauf. Auditoren nutzen sie, um den Auditplan auf die tatsächlichen Abläufe zuzuschneiden.

Zu viele Kästchen machen sie unleserlich; eine Handvoll bis zwei Dutzend Prozesse reicht meist. Jedem Prozess lassen sich Kennzahlen zuordnen. Eine Anleitung zum Zeichnen finden Sie im Ratgeber Prozesslandkarte erstellen.

Stand

Geprüft gegen das öffentliche DAkkS-Register, Datenstand Oktober 2026; maßgeblich ist stets der aktuelle Registereintrag. So arbeiten wir

Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist das DAkkS-Register. Fehler gefunden? Melden Sie sie uns.

Unverbindlich und ohne Bewertung der Stellen

Angebote für Ihre Zertifizierung anfragen.

Anfrage starten