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IEC

Die IEC, die Internationale Elektrotechnische Kommission, erarbeitet weltweite Normen für Elektrotechnik, Elektronik und verwandte Technologien.

Stand: Oktober 2026

Die Organisation wurde 1906 gegründet und sitzt in Genf. Sie ergänzt die Arbeit der ISO, die sich anderen Fachgebieten widmet. Gemeinsame Themen werden in Gemeinschaftsgremien bearbeitet, wodurch Normen wie ISO/IEC 27001 oder ISO/IEC 17025 entstehen.

Die deutsche Vertretung liegt bei der DKE, der Deutschen Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE. Sie gehört zum DIN und stimmt Positionen für IEC und CENELEC ab. Europäische Übernahmen heißen EN, deutsche Fassungen häufig DIN EN IEC oder DIN VDE.

Zu den bekannten Arbeitsgebieten zählen:

  • Sicherheit elektrischer Geräte und Anlagen,
  • Elektromagnetische Verträglichkeit,
  • Batterien, Solartechnik und Energieversorgung,
  • Funktionale Sicherheit.

Im Prüfwesen begegnet man IEC-Normen etwa bei der Konformitätsbewertung von Elektrogeräten und bei der Prüfung elektrischer Anlagen. Auch das IECEE-System für gegenseitige Anerkennung von Prüfergebnissen ist bei der IEC angesiedelt.

Wie Normen grundsätzlich wirken, erklärt der Eintrag Norm; die europäische Ebene beschreibt CEN mit dem Schwesterverband CENELEC.

Stand

Redaktionell geprüft, Quellen genannt, Stand Oktober 2026. Verbindliche Auskünfte erteilen die DAkkS und die jeweilige Stelle. So arbeiten wir

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