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Lexikon

KVP (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess)

Der KVP ist das dauerhafte, systematische Bemühen, Abläufe in kleinen Schritten besser zu machen.

Stand: Oktober 2026

Hinter dem Kürzel steht ein Grundgedanke: Verbesserung ist keine einmalige Aktion, sondern Daueraufgabe. Aus Japan kommt der verwandte Begriff Kaizen, der sich ähnlich versteht.

Damit KVP nicht beim Schlagwort bleibt, braucht es Struktur:

  • einen Weg, Vorschläge zu sammeln, etwa Ideenboard oder Teamrunde,
  • klare Bewertung und Entscheidung über Vorschläge,
  • Verantwortliche und Termine für die Umsetzung,
  • Rückmeldung an die Einreicher.

Die ISO 9001 verlangt in einem eigenen Abschnitt, dass eine Organisation ihre Eignung, Angemessenheit und Wirksamkeit fortlaufend verbessert. Quellen für Impulse sind Auditergebnisse, Kundenfeedback, Kennzahlen und die Managementbewertung.

Methodisch läuft KVP meist nach dem PDCA-Zyklus ab. Ein häufiger Stolperstein ist die Überforderung: Wer zu viele Maßnahmen gleichzeitig startet, setzt keine davon durch. Auditoren achten deshalb weniger auf die Menge der Ideen als auf nachweisbare Wirkung. Einen Überblick über das Gesamtsystem bietet Qualitätsmanagement.

Stand

Inhalt abgeglichen mit dem DAkkS-Register (Stand Oktober 2026); Audit-Net bewertet keine Stellen und prüft keine Zertifikate. So arbeiten wir

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