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Lexikon

Korrekturmaßnahme

Eine Korrekturmaßnahme beseitigt die Ursache einer aufgetretenen Abweichung, damit sie nicht erneut vorkommt.

Stand: Oktober 2026

Zu unterscheiden sind zwei Schritte, die im Alltag gern vermischt werden. Die Korrektur behebt das sichtbare Problem, zum Beispiel wird ein fehlerhaftes Teil nachgearbeitet. Die Korrekturmaßnahme setzt eine Stufe tiefer an und ändert, was den Fehler hervorgebracht hat, etwa eine unklare Arbeitsanweisung.

Ein belastbarer Ablauf umfasst:

  • die Abweichung beschreiben und eingrenzen,
  • die Ursache analysieren,
  • Maßnahmen mit Verantwortlichen und Terminen festlegen,
  • die Umsetzung durchführen,
  • später prüfen, ob die Maßnahme wirksam war.

Der letzte Punkt wird häufig vergessen. Eine Maßnahme gilt erst als abgeschlossen, wenn belegt ist, dass das Problem nicht wiederkehrt. Auditoren fragen genau danach.

Von der Korrekturmaßnahme abzugrenzen ist die Vorbeugemaßnahme, die ein mögliches Problem verhindert, bevor es eintritt. In der aktuellen ISO 9001 ist sie im risikobasierten Denken aufgegangen. Für strukturierte Fälle, vor allem in der Automobilindustrie, wird der 8D-Report genutzt.

Stand

Redaktionell geprüft, Quellen genannt, Stand Oktober 2026. Verbindliche Auskünfte erteilen die DAkkS und die jeweilige Stelle. So arbeiten wir

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