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Lexikon

Ursachenanalyse

Die Ursachenanalyse ermittelt, warum ein Fehler oder eine Abweichung entstanden ist, statt nur das Symptom zu beseitigen.

Stand: Oktober 2026

Wer bei „Mitarbeiter hat es vergessen“ stehen bleibt, hat selten die Ursache gefunden. Meist liegt dahinter eine Lücke im System: fehlende Schulung, unklare Zuständigkeit, ein Formular ohne Pflichtfeld. Genau dort setzt eine gute Analyse an.

Bewährte Werkzeuge:

  • 5-Why-Methode: Man fragt wiederholt „Warum?“, bis eine beeinflussbare Ursache erreicht ist. Die Zahl fünf ist ein Richtwert, kein Gesetz.
  • Ishikawa-Diagramm: Mögliche Einflüsse werden nach Kategorien wie Mensch, Maschine, Methode, Material, Messung und Umwelt gesammelt.
  • Fehlerbaumanalyse: Sie eignet sich für technische Systeme mit mehreren Ausfallpfaden.

Die Analyse sollte im Team stattfinden und sich auf Daten stützen, nicht auf Schuldzuweisungen. Das Ergebnis fließt unmittelbar in die Korrekturmaßnahme ein.

Im 8D-Report hat die Ursachenanalyse einen festen Platz. Auch bei Abweichungen aus einem Audit erwarten Zertifizierungsstellen eine nachvollziehbare Begründung statt bloßer Beschreibung der Behebung.

Stand

Redaktionell geprüft, Quellen genannt, Stand Oktober 2026. Verbindliche Auskünfte erteilen die DAkkS und die jeweilige Stelle. So arbeiten wir

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